Bartek

7 Rosa Bartek, * 17.5.1887 in Schönau/Mähren, in jungen Jahren aus Mähren weggelaufen, lt. Auskunft der Stadtverwaltung Kiel: 1906 von Loop nach Kiel gekommen, wohnhaft Holtenauer Straße 74. Sie hatte zu dem Zeitpunkt schon deutsche Staatsangehörigkeit. + Kiel, Lüderitzstraße 16. 03.11.1954

Abschrift ihres Taufscheines (Q 12):

Zahl 275
Diözese Olmütz
Kronland Mähren
Dekanat Neutitschein
Polit. Bezirk Neutitschein
Pfarre Schönau

Geburts und Taufschein (Zeugnis)

Aus dem hiesigen Geburts- und Taufbuche Tom.IV Fol.137 wird hiemit amtlich bezeugt, daß in Schönau Nr.6 am siebzehnten Mai (17.5.) Eintausendachthundertsiebenundachtzig (1887) geboren und am 22. Mai 1887 vom hochw. Herrn Pfarrer Josef Dresler in der Pfarrkirche ad. Sct.Martinum Ep.& Confess. nach römisch-katholischem Ritus getauft wurde:

eine eheliche Tochter:

B a r t e k R o s a

Vater: Bartek, Josef, Tagwerker in Schönau, Sohn des Martin Bartek, Grundbesitzer in Jasenice und dessen Ehegattin Veronika, geborene Johann Skarka, Grundbesitzer in Jasenice, römisch-katholisch.
Mutter: Rosalia,Tochter des Josef Hajny, Grundbesitzer in Hrachec und dessen Ehegattin Veronica, geborene Krèmar aus Krivè, römisch-katholisch.
Paten: Jan Hromadka, Häusler in Jasenice und Rosalia Hromadka, dessen Ehegattin.
Hebamme: Amalia Heger, Nr. 62 in Neutitschein.

Urkund dessen die eigenhändige Unterschrift des gefertigten und das beigedrückte Amtssiegel.

Pfarramt Schönau, am 26. November 1908.

gez. Karl Beck

Siegel Pfarrer (Q.32)

+ Kiel 3.11.1954,
oo Paul Ferdinand Zapf

14Joseph Bartek, Tagwerker in Schönau und Jarcova/Mähren,
oo Rosalia Hajny (Q 32),

28 Martin Bartek, Grundbesitzer, (Q 32),
oo Veronika Skarka, (Q 32)

(Quelle: http://www.kuhlaendchen.de/html/de/heimatgemeinden/neutitschein1.html#Schoenau)
Schönau (Senov)

Erste urkundliche Erwähnung war 1383 (als Pfarre Schena im Lehengerichtsbuch Nr. l vom Jahre 1206). Die Höhenlage beträgt 261 - 307 m zu beiden Seiten des Titschbaches gelegen. Der Mittelpunkt der Gemeinden Schönau und Kunewald war die Pfarrkirche zum Hl. Martin. Der ursprüngliche Holzbau wurde nach einem Brand um 1560 durch einen Steinbau ersetzt. Der Kirchturm kam später dazu. Gegenüber der Pfarrkirche steht das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges (der Entwurf stammte von dem Schönauer Bildhauer Franz Barwig). Die Tafel mit den Namen wurde nach dem 2. Weltkrieg verdeckt, die Aufschrift lautet nun in tschechisch: Für die Opfer der Kriege und der Besetzung 1914/ 18 und 1939/45. Im 19. Jh. entstanden verschiedene Industriebetriebe, u.a. die Hutfabrik A. Peschel, deren Erzeugnisse in der ganzen Welt geschätzt waren (Familiengrabmale noch am Friedhof vorhanden). 1930 hatte Schönau 3.218 Einwohner (überwiegend deutsch). 1938 gehörte Schönau zum Kreis Neutitschein und wurde 1941 nach Neutitschein eingemeindet.